< Paukenschlag in der Schuhbranche
15.04.2021 11:08 Alter: 31 Tage

Für die Anliegen des Handels sensibilisiert

Händler der ANWR-Unternehmensgruppe treten in Kontakt mit ihren Wahlkreisabgeordneten

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Republik mit den unterschiedlichen Ausprägungen in ihrem Bann. Die kritische Bewertung politischer Entscheidungen zum Umgang mit der Pandemie wird immer lauter. Der stationäre Einzelhandel fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Die ANWR-Unternehmensgruppe hat die die Schuh-, Sport- und Lederwarenhändler für ihre politische Arbeit unterstützt.

In einer abgestimmten Aktion hat die ANWR-Unternehmensgruppe den Händlern aus dem Schuh-, Sport- und Lederwarenhandel empfohlen, ihren jeweiligen Bundestagesabgeordneten die dramatische Einzelhandelslage zu schildern. „Der Handel braucht ihre Unterstützung!“ stand in der Betreff-Zeile der Mails, die Händlerinnen und Händler von ANWR, GARANT, REXOR, SPORT 2000 und GOLDKRONE an die jeweiligen Wahlkreis-Abgeordneten nach Berlin schickten.

Ein erster und direkter Austausch zwischen Handel und Politik folgte bereits, weitere Gespräche sind vereinbart. „Mit der ersten Resonanz sind wir zufrieden“, bewertet der Vorstandssprecher der ANWR GROUP, Frank Schuffelen, die Aktion. Aus den Büros der Abgeordneten kamen nicht nur Antwort-Mails, viele meldeten sich spontan per Telefon, kamen zu vereinbarten Terminen in die Geschäfte oder planen Videokonferenzen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern. „Kurzfristig sollen die Bundestagsabgeordneten die existenzbedrohende Lage des stationären Handels in die Entscheidung zur Anpassung des Infektionsschutzgesetzes einbeziehen. Langfristig ist es wichtig, an diesem Kontakt anzuknüpfen und mit den Abgeordneten im Gespräch zu bleiben. Nur in einer konzertierten Aktion können wir etwas erreichen und dem selbständigen Händel in der Öffentlichkeit und Politik ein Gesicht geben.“ Dabei gehe es nicht nur um die spezifischen Probleme des Handels gerade in Zeiten von Corona, auch die Innenstädte und Gemeinden können von dem Dialog profitieren.

Durch diese Aktion konnten fast alle Wahlkreisabgeordneten in Deutschland individuell erreicht werden. Dem Bundestag müssten jetzt die Sorgen des stationären Schuhhandel in den Regionen bekannt geworden sein.